Die kleine Insel Hiddensee ist nur einen Katzensprung von Rügen entfernt. Wer vom Inselparadies einfach nicht genug kriegt, der sollte einen Abstecher in Richtung Westen – zur feenhaften Insel Hiddensee – machen. Das kleine Eiland, was an der schmalsten Stelle nur 125 Meter misst, lehnt sich sanft an die große Inselmutter. Hier ist die Ruhe zu Hause, denn ganz Hiddensee ist autofrei. Das stille Inselreich besticht auf 125 Meter Länge durch sagenhafte Vielfalt. Sei es der friedliche Ort Kloster, der Hafen von Vitte oder die duftende Heide – hier kann für jeden ein Stück Inseltraum wahr werden. Die Insel Hiddensee genoss ab Anfang des 20. Jahrhunderts den Ruf einer Künstlerkolonie. Künstler aller Art verbrachten hier die Sommermonate und hielten ihre Eindrücke in ihrer Arbeit fest. Auch während der Zeit der DDR hielten sich zahlreiche Künstler regelmäßig auf Hiddensee auf und reflektierten den Alltag und die einmalige Landschaft in ihren Gemälden, Blättern und Büchern.
Die Insel Hiddensee wird von den Einheimischen auch „Sötes Länneken“, süßes Ländchen, genannt. Zu den Sehenswürdigkeiten von Hiddensee gehören der Leuchtturm Dornbusch, das Gerhart-Hauptmann-Haus, die Inselkirche Hiddensee, die Lietzenburg, das Heimatmuseum Hiddensee, das Nationalparkhaus Hiddensee, die Blaue Scheune und das Leuchtfeuer Gellen. Die Insel ist auch für ihren Sanddorn berühmt. Auf Hiddensee wächst Sanddorn in großen Mengen, der zu Marmelade, Alkohol und Pflegeprodukten verarbeitet wird. Er zählt zu den kulinarischen Spezialitäten der Insel, genauso wie der „Hiddenseer Schmoraal“, für den jede alteingesessene Hiddenseer Familie und jedes Restaurant ein eigenes Rezept hat. Inzwischen hat auch der Boddenzander seine kulinarische Qualität bewiesen.
